Mit Ach und Krach SC Inchenhofen 1 - SC Lechhausen 3: 2,5 - 3,5 15.10.2011 Mehr Arbeit als zunächst vermutet hat unsere Dritte, bis sie den Mannschaftssieg in der Tasche  hatte. Zum einen erwies sich die Anfahrt zum Spiellokal wegen der regen Bautätigkeit auf  Inchenhofens Hauptstraße als etwas umwegbehaftet, zum anderen leisteten die Gastgeber  erheblichen Widerstand, und das, obwohl sie gleich vier Stammspieler ersetzen und ein Brett  gänzlich unbesetzt lassen mussten. Alessandro Terzitta war also gar nicht beschäftigt und konnte sich auf die moralische Unterstützung  der weiter tätigen Mannschaftskollegen konzentrieren. Die vollen Punkte holten Grigory Stern und  Horst-Jörg König, wobei in beiden Partien einige pfiffige Figurenkonstellationen zu bewundern  waren. Grigory gelang das Kunststück, mittels eines kuriosen Arrangements von Bauer, Läufer und  Springer des Gegners Dame, beide Türme und einen Springer zu kontrollieren, nebenher noch mit  Materialgewinn zu drohen und auf der anderen Seite einen Mattangriff zu starten. Wenn man’s nicht  gesehen hat, glaubt man das einfach nicht. In der anderen Partie befanden sich zeitweise alle vier  Springer säuberlich aufgereiht auf der Diagonalen c6-f3, kurz darauf jeweils zwei Läufer und zwei  Springer im Wechsel plus Dame auf der Diagonalen c7-g3. Für die Entscheidung sorgte dann ein  vergifteter Agronom. Wie sagte schon Paul Keres: “Bauern fressen sie immer.” Korbinian Smalldridge verfügte zeitweise über einen materiellen Vorteil von Läufer gegen Bauer und  stand auch sonst überwältigend. Aber jugendliches Ungestüm und Inchenhofener Routine machten  ihm schließlich doch noch einen Strich durch die Rechnung. Alwin Smalldridge glitt in ein Springerendspiel mit Minusbauer, das zu halten vielleicht nicht  unmöglich, aber doch sehr schwierig geworden wäre, aber just in dieser Situation gab sein  Gegenüber die Partie remis. Angesichts des Spielstandes 3 : 1 für Lechhausen natürlich etwas  überraschend. Damit war an unserem Mannschaftssieg nicht mehr zu rütteln. Also durfte Wolfgang Miosga frei Schnauze ein Remis anbieten oder etwas für seine DWZ-Zahl tun.  Er entschloss sich zu letzterem, eine in Anbetracht der doch ziemlich ausgeglichenen Stellung etwas  riskante Entscheidung, da hier nur mit der Brechstange etwas zu machen gewesen wäre. Die erwies  sich jedoch als ein Werkzeug von nicht ausreichender Durchschlagskraft und Wolfgang musste sich  sogar noch mattsetzen lassen.     Inchenhofen 1 DWZ Lechhausen 3 DWZ 2½ - 3½ 1  Wälder, Bernhard   1491 König, Horst-Jörg 1453   0 - 1 2  Georgi, Rudi   1368 Smalldridge, Korbinian 1441   1 - 0 3  Wieland, Johann 1324 Stern, Grigory 1529   0 - 1 4  Lindenmayr, Ludwig 1266 Terzitta, Alessandro 1477    - - + 5  Holicki, Horst 1189 Smalldridge, Alwin 1335  ½ - ½ 6  Wirth, Stephan 1186 Miosga, Wolfgang 1314   1 - 0 Schnitt: 1304     Schnitt: 1430 Pl.  Mannschaft 1  2  3 4 5 6 7 8      MPkt BPkt 1.   Mering 3 **       3½    4:0  8,5 2.   Gersthofen 2   **   3½    4½  4:0  8,0 3.   Rochade Augsb. 2     ** 2½      6 2:2  8,5 4.   Thierhaupten 2     **       2:2  6,0 4.   Lechhausen 3   2½      **     2:2  6,0 6.   Kissing 3   1         ** 2:2  5,5 7.   Aichach 3           **   0:4  3,0 8.   Inchenhofen 1       0   2½      ** 0:4  2,5